Bergama, das 2014 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, war trotz zahlreicher Invasionen und Zerstörungen aufgrund seiner strategischen Lage kontinuierlich besiedelt und ist niemals von der Bühne der Geschichte verschwunden.
Im Bakırçay-Becken, wo die antike Stadt Pergamon gegründet wurde, finden sich Siedlungsspuren, die bis in die vorgeschichtliche Zeit zurückreichen. Auf dem Hügel, auf dem Pergamon errichtet wurde, deuten die Funde auf das 7., 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. hin. Der Name „Pergamon“ leitet sich von „Perg“ oder „Berg“ ab, was „Burg“ oder „befestigter Ort“ bedeutet.